Urlaubsziel Italien

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Das Trendgetränk aus Italien – der Aperol Sprizz

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Jeder, der in der Vergangenheit schon mal in Italien Urlaub gemacht hat, der wird sich in den Bars oder Cafés sicher über die Aushänge „Aperol Sprizz“ gewundert haben. Das Getränk hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Trend entwickelt, der sich inzwischen nicht mehr nur auf das Ursprungsland Italien beschränkt.

Der Weg bahnte sich von Venetien aus über die Alpen nach Bayern – von hier aus startete der Aperitif seinen Siegeszug. Mittlerweile wird dieser Longdrink sogar in ganz Europa angeboten. Er verleiht, so ist man sich landläufig einig, ein gewisses mediterranes Lebensgefühl.

Dies vermittelt auch der Werbespot der Herstellerfirma, in dem zwei junge Frauen zu sehen sind, die sich freuen nun endlich zur Aperol-Gemeinde zu gehören. Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an diese Werbung erinnern.

Das Original aus Italien

Glas Aperol – Bild: Bamboobeast

Das richtige italienische Lebensgefühl kann man natürlich nur in Italien vor Ort wirklich genießen und erleben. Doch irgendwann geht auch der schönste Italienurlaub zu Ende.

Möchte man auf die leckere Erfrischung allerdings nicht verzichten, kann man sich den Aperol Sprizz natürlich auch zuhause zubereiten.

Was gibt es Schöneres, als es sich an einem lauschigen Sommerabend mit einem Longdrink im Garten oder auf der Terrasse gemütlich zu machen?

Grund-Rezept für den Aperol Sprizz – für den Urlaub zu Hause

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Man benötigt 1 Glas Weißwein oder Prosecco (150 bis 200 ml), dazu den rot-orangen Aperol-Likör (etwa 4 cl) und etwas Soda. Für die Dekoration empfiehlt sich eine Scheibe Orange. Serviert wird das Getränk in einem hohen Glas auf Eis.

Der Geschmack ist einzigartig – bittersüß, und wie der Name schon vermuten lässt, frisch und spritzig. Die Mengenangaben variieren – man kann sich seine Mischung individuell zusammenstellen. Allerdings sollte man mit dem Aperol doch etwas sparsamer sein, besonders an sehr heißen Sommertagen.

Nein – Aperol Likör macht keinen dicken Kopf

Achtung: Es gibt böse Zungen, die behaupten, der Sprizz verursache übelste Kopfschmerzen. Das kann man so nicht stehen lassen. Denn als kleiner Aperitif ist er zur Erfrischung durchaus sehr gut geeignet – gleichzeitig gilt er als appetitanregend. Natürlich kommt es auf die getrunkene Menge an und auch darauf, welchen Weißwein oder Prosecco man wählt.

Wird hier für den Mix nur eher mindere Qualität verwendet, dann braucht man sich über einen Kater nicht zu wundern – aber daran ist der Aperol-Likör sicherlich unschuldig.

Was steckt drin im Aperol Likör?

Original Aperol Flasche – Bild: Lopsterx

Interessant ist noch, welche Zutaten sich eigentlich im Aperol-Likör befinden. Bereits im Jahr 1919 entwickelten die Brüder Silvio und Luigi Barbieri aus Padua das Grundrezept für den Aperol.

Der Likör setzt sich aus Rhabarber, Enzian, Chinarinde und Bitterorange zusammen. Dazu kam noch eine geheime Kräutermischung, die wohl das gewisse Etwas ausmacht.

Der Original Aperol aus Italien unterscheidet sich von dem aus Deutschland durch den Alkoholgehalt. So ist der italienische mit seinen 11 % Vol. etwas milder, während der deutsche Likör 15 % Vol. Alkohol enthält. Der höhere Wert in Deutschland hat etwas mit dem deutschen Pfandrecht zu tun, denn erst ab 15 % Vol. ist der Aperol auch pfandfrei.

Natürlich kann man den Aperol auch mit anderen Getränken mischen, man ist grundsätzlich nicht auf Weißwein oder auf Prosecco beschränkt. Ein wenig experimentieren ist durchaus erlaubt. Hier ist allerdings in erster Linie der eigene Geschmack entscheidend.

Zum Wohl!

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