Urlaubsziel Italien

Alles rund um Italien als Urlaubsziel

Pfannkuchen aus Südeuropa - Pixabay

Pfannkuchenrezepte aus Südeuropa

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Meine Kinder lieben sie. Am liebsten mit Zucker oder Nutella. Aber auch im südeuropäischen Raum sind Pfannkuchen sehr beliebt. Und es muss auch nicht immer die süße Variante sein. Machen wir einmal den Anfang mit Italien

Vor allem in Italien existieren regional unterschiedliche herzhafte Varianten. Farinatas sind vor allem in Ligurien sehr beliebt. Diese werden mit Kichererbsenmehl und Olivenöl zubereitet und im Ofen gebacken. In der Gegend um das westliche Mittelmeer ist sie eher als „Snack“ gedacht. Ein Glas Wein darf dabei nicht fehlen.

Wer in der nördlichen Toskana urlaubt, kommt an „Necci´s“ nicht vorbei. Damit sind Pfannkuchen aus Kastanienmehl gemeint. Gefüllt mit Ricotta, werden sie gerollt serviert.

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Die südeuopäische Abwandlung des französischen Crepe´s nennt sich Crespella. Im Aosta-Tal wird sie folgendermaßen zubereitet. Hier das Rezept:

Crespella mit Kürbis und Gänseleber

Zutaten:

  • 150 g Weizenmehl
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Mineralwasser
  • 100 g Hartweizenmehl
  • 2 Eier
  • Für die Füllung:
  • 600 g Muskatkürbis
  • 400 g Gänseleber
  • 100 ml trockener Weißwein
  •  50 g Pinienkerne
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 3 El frisch gehackter Kerbel
  • 2 Eigelb
  • je 2 EL Obstessig und Butter
  • ein wenig frisch gerebelter Thymian sowie Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Dünne Pfannkuchen backen und gestapelt kalt werden lassen. Das herausgenommen und gegarte Kürbisfleisch pürieren und Eigelb im Wasserbad schaumig schlagen und Kürbis, Essig, Wein, Kräuter und Parmesan unterrühren. Gänseleberscheiben von einem halben Zentimeter in einer Pfanne ohne Öl beidseitig kurz anbraten.

Die Crespelle mit Gänseleber belegen, mit Kürbismus bestreichen, rollen und in eine Auflaufform legen. Mit Butterflocken und Parmesan darüber, 10 Minuten überbacken.

Über den Tellerrand geschaut – Pfannkuchen aus Griechenland oder Italien

Die herzhafte Füllung von Pfannkuchen in der Ägäis besteht meist aus Schafskäse, Spinat, roten Chilis und Oliven.

Die süße Variante ähnelt einem Krapfen bzw. Teigbällchen, nennt sich Loukoumades und wird auch schon einmal zum Frühstück gegessen. In der Türkei und auch im arabischen Raum sind sie mit weniger Zimt als in Griechenland als Lokma bekannt. Zudem werden sie in Zuckersirup oder Honig getränkt. Oft werden sie auch auf Spieße, wie die Souvlaki´s gesteckt.

Zubereitet werden Souvlakis aus in Oregano, Salz, Pfeffer und Zitronensaft eingelegtem Schweinefleisch und an Schnellimbissbuden und auch in Fast-Food-Restaurnats in ein Pitabrot gefüllt, angeboten. Auf Wunsch mit Pommes Frittes. Sie sind aber auch auf der Speisenkarte in gehobenen Restaurants zu finden. Die Türkische Art wird mit Tomaten, Paprika und mariniertem Lammfleisch zubereitet und nennt sich Sis Kebap.

Die süße Art eines türkischen Pfannkuchens nennt sich Bilina.

Türkischer Bilina

Zutaten:

  • 330 ml Wasser
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • Salz
  • Butterschmalz
  • Nüsse oder Mandeln
  • Zucker oder Rohrzucker

Zubereitung:

Eier, Salz und Wasser verschlagen, Mehl hineinsieben, bis eine dickflüssige Masse entsteht. Teig 20 Minuten rasten lassen, jeweils 3 Minuten backen, mit Zucker und Nüssen bestreuen und aufeinanderlegen. Auch pürierte Trockenfrüchte eignen sich zum bestreichen. Einzeln gerollt und mit Zuckerbestreut oder übereinander gelegt als Torte werden sie mit einer Beerensoße im Verhältnis 60 g Zucker auf 100 g Zucker serviert.

Ich wünsche guten Appetit

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