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Strand in Rimini

Rimini – Touristenmagnet für deutsche Urlauber

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Rimini, neben Riccione ebenfalls als Badeort bekannt, befindet sich an der italienischen Adriaküste, gelegen im Norden der Apennin-Halbinsel in der Region Emilia-Romagna. Die Bevölkerung von Rimini hat sich innerhalb von 100 Jahren mehr als vervierfacht. Hatte die Stadt im Jahre 1861 noch 29.996 Einwohner, waren es im Jahr 2001 bereits 128.656.

Die Entstehung einer Kulturstadt

Ihren Namen erhielt die Stadt von den Römern, die im Jahr 268 vor Christus die Kolonie Arinimum gründeten, die sie nach der Mündung des Flusses Arinimus (heute Marecchia) benannten. Sie errichteten eine Garnison gegen die Gallier und eroberten von Rimini aus die Po-Ebene. Cäsar nahm die Stadt im Jahr 49 vor Christus ein.

Rimini wurde vom 13. bis zum 16. Jahrhundert von den Malatesta beherrscht, bevor es im Jahre 1528 Teil des Kirchenstaates wurde. Unter den Malatesta wurde die Stadt zu einem Zentrum der Kunst und Kultur. Teile der Stadt wurden im Jahr 1671 durch ein Erdbeben zerstört. Die Geschichte des Badebetriebes beginnt in Rimini um 1843. Die erste Badeeinrichtung wurde in dieser Zeit eröffnet. Etwa 50 Jahre später öffneten der Kursaal und das Grand Hotel seine Pforten.

Sehenswertes in Rimini

Aus der Zeit der Malatesta zeugt der Dom im gotischen Stil, der im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Seine Renaissance-Fassade ist unvollständig. Im Inneren des Doms befinden sich die Grabkapelle des Sigismondo Malatesta, ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, und ein Fresko aus dem 15. Jahrhundert. Aus der Zeit des Kaisers Augustus stammt ein römischer Triumphbogen, der Arco die Augusto.

Rimini Bogen - Pixabay

Rimini Bogen – Pixabay

Die Fontanella della Pigna ist ein im 14. Jahrhundert errichteter Brunnen, der einem Pinienzapfen nachempfunden wurde. Er befindet sich auf der Piazza Cavour und wurde aus Teilen anderer Brunnen zusammengesetzt. Einige Teile stammen noch aus der Zeit der Römer.

Die Brücke Ponte di Tiberio ist ein Zeugnis aus der Zeit des römischen Kaisers Tiberius, führt über den Marecchia-Fluss und wird noch heute für den Verkehr genutzt. Sie hat fünf Bögen mit massiven Stützpfeilern.

In der Nähe von Rimini bildet der Park Italia in Miniatura, der größte italienische Miniaturpark, eine Attraktion für Besucher. Die bedeutendsten Bauwerke Italiens und Europas sind dort in Miniaturform nachgebildet. An den Miniaturpark schließt sich ein Freizeitpark mit einer Wildwasserbahn an.

Mein persönliches Fazit:

Rimini ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wer sich nicht nur auf die Hotelburgen und Hotelsandstrände an der Strandpromenade beschränken möchte, der wird diese Ortschaft definitiv lieb gewinnen. Da spreche ich aus Erfahrung.

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